ViReKon - Entwicklung, Einsatz und Evaluation von VR-basierten Konzepten in F&E Prozessen in KMU
Die Wirtschafts- und Beschäftigungssituation in Sachsen-Anhalt ist geprägt durch einen sich abzeichnenden technischen Fachkräftemangel. Indikatoren dafür sind:
- die Verlängerung des Zeitraums bei der Belegung freier Stellen bei technischen Berufen im Vergleich zu den Vorjahren
- sowie die steigende Anzahl von technischen Berufen, auf die in Sachsen-Anhalt weniger als drei formal qualifizierte Arbeitssuchende je Stellenangebot kommen.
Von dieser Entwicklung sind insbesondere die Berufsgruppen Maschinen-bauingenieure, Schweißfachingenieure, Elektroingenieure, Zerspanungsmechaniker, Schweißer, Mechatroniker und Industriemechaniker betroffen.
Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung ist zudem davon auszugehen, dass sich diese Situation in den kommenden Jahren noch verschärfen wird. Um den Folgen des Fachkräftemangels (u.a. Verringerung des Wachstumspotentials, Verschlechterung der technologischen Leistungsfähigkeit) zu begegnen, sind Maßnahmen notwendig, die einen Beitrag zur Deckung des Bedarfs an technischen Fachkräften, insbesondere in den technologieorientierten KMU des
Landes Sachsen-Anhalt leisten.
Anlehnend an diese Problemstellung geht es in dem
Projekt ViReKon darum, einen praxisorientierten Transfer von Virtual Reality-Technologien (VR-Technologien) in mittelständische Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes Sachsen-Anhalts zu realisieren.
Das Projekt ist bei der RKW Sachsen-Anhalt GmbH angesiedelt und wird in Kooperation mit dem tbz Technologie- und Berufsbildungszentrum Magdeburg und der SLV Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt Halle und in Zusammenarbeit mit dem Magdeburger Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF Magdeburg, durchgeführt.
Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Sachsen-Anhalt.